Ungarn – Budapest, Puszta, Balaton und noch viel mehr

Puszta, Paprika und Balaton. Dazu beeindruckende Städte, in denen es genau so viel zu sehen, wie zu erleben gibt. Ungarn – ein Land, das mit faszinierenden Landschaften außerdem viel Raum für Aktivurlaub bietet. Gelegen im Karpatenbecken Osteuropas inspirierte Ungarn schon vor Jahrhunderten zahlreiche Künstler. Auch Hollywood entdeckte das Land an Theiß und Donau längst für sich – einige Szenen für Filme wie „Der letzte Tempelritter“ und „Underworld“ entstanden hier. Und das Beste: Der Flug dauert nicht einmal zwei Stunden, ganz gleich, wo in Deutschland man startet und in Ungarn landet. An Städten Interessierte kommen an der faszinierenden ungarischen Hauptstadt Budapest kaum vorbei. Sonnenanbeter können im größten Süßwassersee der Welt, dem Balaton, baden. Und Aktivurlauber genießen ganz sicher besonders die Natur im Westen des Landes, wo üppige Wälder sanfte Hügellandschaften bedecken und eine Vielzahl historischer Burgen zu finden ist. Super wandern lässt es sich auch in Nordungarn, einer von Hügeln und Mittelgebirgen geprägten Region, die mit der Barockstadt Eger, dem Weinbaugebiet Tokaj und Tropfsteinhöhlen zudem so manches Highlights beherbergt.

Zu den vermutlich bekanntesten und landschaftlich besonders reizvollen Gegenden gehört die Puszta. Diese Steppenlandschaft zieht sich vom Süden bis in den äußersten Nordosten durch weite Teile Ungarns und besteht aus der nördlichen und der südlichen Tiefebene. Hier dehnen sich weitläufige Naturschutzgebiete wie der Kiskunság Nationalpark und der Nationalpark Hortobágy aus, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. In Ungarn findet jeder sein ideales Plätzchen, sei es nun, um einfach nur die Seele baumeln zu lassen, shoppen zu gehen oder richtig was zu erleben: Das Land bietet für all das etwas Passendes und glänzt außerdem mit einer Vielzahl an sportlichen Möglichkeiten. Die reichen vom Angeln über Wassersport, Reiten, Wandern und Rad fahren bis hin zum Schneevergnügen. Und dazu sprudelt es in Ungarn aus mehr als 1.000 heißen Quellen, von denen viele Thermalbäder speisen. Das Erlebnispotenzial Ungarns scheint unerschöpflich und setzt der Phantasie kaum Grenzen. Wie wäre es denn mal mit einer Bootstour unter der Erde? Dazu lädt die Stadt Tapolca, nördlich vom Balaton, ein. Zugegeben, besonders lang ist die 300 Meter lange Strecke auf dem sogenannten Höhlenteich nicht, dafür aber einmalig.

Winterspaß bietet Ungarn zum Beispiel auf dem 1.014 Meter hohen Kékes, Ungarns höchstem Berg im Mátragebirge in Nordungarn. Zwar nicht ganz schneesicher, aber ein touristisch bestens erschlossenes Gebiet mit bestens ausgeschilderten Wanderrouten. Und mal ehrlich – was gibt es Schöneres, als nach dem Vergnügen in der Kälte in eine der vielen Thermalquellen rund um den Berg hineinzusteigen? Pedalritter fordert Ungarn ebenfalls heraus. Den internationalen Donau-Radweg, der von Passau über Wien bis nach Budapest führt, fahren allerdings sicher nur wirklich Hartgesottene komplett ab. Doch auch für weniger ambitionierte Freizeitradler finden sich sehr schöne Strecken – gut ausgebaut und locker zu bewältigen. Vielleicht tut es ein Abschnitt auf der Route, die zwischen Fertörákos und Schloss Esterhazy in Fertöd am Neusiedler See entlang führt. Oder reizt doch eine Umrundung des Balatons? Das sind etwa 200 Kilometer, gespickt mit Stränden, Weingütern und Wellnessangeboten. Mit etwas Glück zieht man unterwegs gleich noch einen dicken Fisch an Land. Hecht, Wels, Schlei, Karpfen und Zander gehen in Ungarns fischreichen Gewässern nämlich recht schnell an den Angelhaken. Die Rute auswerfen kann man übrigens mit einem staatlichen Angelschein sowie einer Gebietskarte, beides zu bekommen u. a. bei regionalen Anglervereinen oder in Angelgeschäften.

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